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Tagunshotels: Top oder Flop?


Einsam inmitten grandioser Berglandschaft liegt die sternförmige Pyramide des Interalpen-Hotel Tyrol.

 

Testreihe, Teil 1: Das Interalpen-Hotel Tyrol (Telfs) 

 

Wohin soll es gehen, wenn Tagungen, Schulungen, Konferenzen oder große
Meetings anstehen, eine umfassende Ausstattung benötigt und ein schönes
Ambiente gewünscht werden? Die PharmaBarometer-Redaktion testet für
Sie Hotels, die all das bieten – oder es behaupten. Lesen Sie in unserer
neuen Reihe, wo Sie wirklich angenehm und effizient arbeiten können – und
gleichzeitig der Genuss nicht zu kurz kommt.

 


Fast jedes Etablissement, das über eine Sauna und ein Planschbecken verfügt,nennt sich heutzutage „Wellnes-Hotel“. Wer aber einmal im Interalpen-Hotel Tyrol zu Gast war, wird für die meisten anderen selbsternannten Wellness- Schuppen nur noch ein müdes Lächeln übrig haben.

 

Der Spa-Bereich verblüfft – wie alles Übrige an diesem Hotel auch – schon allein durch seine Dimensionen: Auf sage und schreibe 5.000 Quadratmeter erstreckt sich das Gelände. Die Marketing-Abteilung des Hotels nennt es „das wohl schönste und luxuriöseste Spa der Alpen“ – und das erscheint, wenn man es erst einmal selbst besucht hat, tatsächlich kaum übertrieben. Wahrscheinlich schwitzt man nirgendwo so schön und vielseitig wie im „Tiroler Sauna-dorf“, das mit den verschiedensten Dampfbädern überrascht und von einem Kneipp-Bach durchfl ossen wird. Unsere Favorit: Das einem mittelalterlichen Badegewölbe gleichende Sole-Becken. Hier schwebt man, von Lichteffekten und Klängen behaglich eingelullt, im Halbdunkel dahin.

 

Das Interalpen-Hotel Tyrol gehört zu den wenigen österreichischen Herbergen,
die sich völlig zu Recht mit fünf Sternen schmücken. Es liegt einsam in einer grandiosen Gebirgslandschaft bei Seefeld, etwa eine Dreiviertelstunde hinter Garmisch-Patenkirchen. Für ein Wellness-Wochenende ist es zweifellos eine der besten Adressen, da es mit einem schier unüberschaubaren Angebot der verschiedensten Massagen, Bäder sowie medizinischen und kosmetischen Anwendungen aufwartet. Angesichts des beachtlichen abendlichen 6-Gänge-Menüs und des gewaltigen Frühstücksbuffets muss man freilich um seine zuvor im Schwimmbad vorgezeigte Bikini-Figur fürchten …

 



„Innsbruck“ heißt der größte Tagungsraum im Hotel. Bis zu 400 (hoffentlich aufmerksame) Zuhörer haben hier Platz.

Die PharmaBarometer-Tester interessierten sich jedoch vor allem für die Qualitäten als Tagungshotel. Diese wurden während unseres Besuches übrigens gerade ausführlich von einem Münchner Pharmaunternehmen genutzt, das seinen Mitarbeitern offenbar ein luxuriöses Arbeits- und Feier-
wochenende zur Motivation spendierte. Das Interalpen-Hotel ist bestens auf diese Anforderungen von Firmen vorbereitet. Es bietet Tagungsräume in verschiedenen Größen an, die alle über die komplette Ausstattung verfügen, die man heute erwartet. Der einzige Nachteil: Der herrliche Ausblick auf die um-liegenden Berge ist viel zu schön, um sich auf´s Arbeiten zu konzentrieren …

 

Die sternförmige Anlage ist dem alpenländischen Stil
verpflichtet, wartet also mit reichlich Holz und Schnitzwerk auf. Die Zimmer sind riesig und hell. Nur die finsteren Flure trüben etwas den Gesamteindruck des mächtigen, dennoch nicht klotzig wirkenden Gebäudekomplexes. Der Service war bei unserem Besuch abgesehen von Winzigkeiten rundum tipptopp. Noch ein Wort zu den Preisen: Es verbietet sich, das Interalpen-Hotel Tyrol „teuer“ zu nennen, denn hier hat man wirklich einmal das Gefühl: Das ist jeden Cent wert.

 

Fazit: Wenn man sich über optimale Arbeitsbedingungen hinaus auch etwas gönnen möchte, sicherlich eine der besten Adressen überhaupt!

 

Interalpen Hotel Tyrol
Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1
A-6410 Telfs-Buchen
www.interalpen.com

 

Hier finden Sie den Artikel als pdf zum Download!


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