|
| | Tagungshotels: Top oder Flop? | |
 |  | 
|  Vielleicht nicht schön von untern - aber der Ausblick von oben...!
|
Testreihe, Teil 5: Das „Sheraton München Arabellapark Hotel“
Wohin soll es gehen, wenn Tagungen, Schulungen, Konferenzen oder Meetings anstehen, eine umfassende Ausstattung benötigt und ein schönes Ambiente gewünscht werden? Die PharmaBarometer-Redaktion testet für Sie Hotels, die all das bieten – oder es behaupten. Im Münchner Stadtteil Bogenhausen, direkt am Hypo-Hochhaus im Arabella-Park, stehen zwei Hoteltürme, die beide ein „Sheraton“ im Namen tragen. Bis Ende Oktober hieß das diesmal getestete Hotel noch „ArabellaSheraton Bogenhausen“. Jetzt wurde es umbenannt, um die Positionierung zu stärken und „den Gästen ein klares Markenversprechen zu geben“, so Hotel-direktor Bernhard Langemeyer. Auch das Nachbarhaus, das derzeit noch „ArabellaSheraton Grand Hotel München“ heißt und einen Stern mehr als unser Testhotel trägt, wird demnächst seinen Namen ändern. Beide Häuser gehören der Schörghuber Gruppe und wurden im Vorfeld der Olympiade 1972 erbaut.
 |  | 
|  Chapeau: Die Zimmer sind allesamt nagelneu und äußerst gelungen.
|
Zusammen bilden sie das größte Hotel-Konferenzzentrum in Süddeutschland. Grund genug, es in unsere Tagungshotel-Testreihe aufzu-nehmen! „Sheraton München Arabellapark Hotel“, wie das getestete Haus der Kategorie „Vier Sterne Plus“ jetzt heißt, verfügt über 446 Zimmer und 39 Suiten – fast alle mit Balkon! Kürzlich wurde die umfangreiche Modernisierung aller Zimmer abge-schlossen, für die das Haus den „European Hotel Design Award 2004“ erhielt. Zu Recht – die hellen Räume sind äußerst geschmackvoll modern eingerichtet und wirkten offenbar stilprägend, denn ein ähnliches Design findet sich derzeit gerne in ganz neuen Hotels. Die technische Ausstattung ist entsprechend up-to-date: W-LAN Highspeed-Internetzugang und Flachbildschirme. Besonders originell ist, dass alle Zimmer über Bügeleisen und -brett verfügen. Natürlich kann man seine Hemden auch im Haus bügeln lassen, aber wer Zeit und Geld sparen will, glättet seinen Kragen rasch selber. Wenn die beiden Schwesterhäuser ihre Kapazitäten kombinieren, entsteht zwischen den beiden Blocks ein Konferenzzentrum mit 40 Tagungs-räumen und 1.126 Zimmern. Das ist kaum zu schlagen.
 |  | 
|  Die Räume haben meistens Tageslicht und auch sonst alles, was man für eine zünftige Besprechung braucht.
|
Kein Wunder also, dass hier seit langem zahlreiche große Kongresse stattfinden, gerade auch im medizinischen Bereich. Unser Testhotel allein verfügt über 15 Tagungsräume mit Platz für bis zu 500 Personen; 18 Raumvarianten vom kleinen Besprechungszimmer bis zum großen Ballsaal sind möglich. Die meisten sind von Tageslicht erhellt.  |  | 
|  Pool mit Palmen und einem sensationellen
Blick über die Skyline von München.
|
Das besonders luftige Foyer ist sehr geräumig (300 qm), so dass hier auch Ausstellungen und Stände Platz finden. Ein Brunnen plätschert, eine schöne Freitreppe verbindet die zwei Ebenen des Tagungszentrums und eine große Terrasse gibt es ebenfalls. Alle Räume wurden im letzten Jahr frisch renoviert und sind nüchternfunktional, aber ansprechend gestaltet. Die standesgemäß gute Küche des Hauses hat diverse Tagungspakete zur kulinarischen Unter-haltung im Angebot. Der genius loci des Hotels ist ein gesunder, denn im Hause haben sich nicht nur zahlreiche Ärzte niedergelassen, sondern auch eine Privatklinik.
Die Lage des Hotels im Münchner Osten ist günstig: der Mittlere Ring und die U-Bahn liegen vor der Haustür; in 10 Minuten erreicht man das Zentrum; das Messegelände liegt nahe. Einzigartig an diesem Haus ist aber die Lage des Spa-Bereichs: Die Pool-Landschaft liegt ganz oben im 22. Stock. Man kann also dampfend aus der Sauna auf einen Balkon in fast hundert Meter Höhe treten und einen grandiosen Blick über die Skyline von München genießen. Leider sind nicht alle Angebot des Spa-Bereichs für Gäste kostenfrei; wer zum Beispiel in den winzigen Plastik-Dampfbad- Kabinen schwitzen will, zahlt extra. Ein Wer-mutstropfen für ein Hotel dieses Anspruchs ist das Frühstückbuffet, das (zumin-dest im schicken, separaten Club Level, der eigentlich erweiterten Service für die Gäste bietet) sicherlich ausbaufähig ist.
|
|