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Personalarbeit: Nur 26 Prozent erachten Facebook, Xing und Co. für sinnvoll - Informationen könnten besser genutzt werden

Wie eine Umfrage des Personalmanagement-Dienstleisters ADP Employer Services GmbH unter 404 Personalverantwortlichen ergeben hat, schenken deutsche Unternehmen sozialen Netzwerken nur wenig Beachtung. Für rund 73 Prozent der Befragten spielen soziale Netzwerke keine Rolle. Firmen sollten laut ADP General Director Sales Friedrich Kummer die Möglichkeiten des Social Media jedoch nicht gänzlich in Abrede stellen. Viele gewonnene Informationen könnten geschickt genutzt werden, wenn sie standardisiert erfasst und verarbeitet werden.

„Weder Personalabteilungen noch Mitarbeiter sollten ihren Fokus zu stark auf unkoordinierte Social-Media-Recherchen im Internet lenken. Viele Informationen aus sozialen Netzwerken befriedigen vor allem die menschliche Neugier“, kommentiert Kummer die Ergebnisse der Umfrage. In der Entscheidungsfindung bei der Mitarbeitersuche sowie bei der  Mitarbeiterbetreuung helfen nur zielgerichtete Recherchen und Informationsauswertungen und kein zielloses Herumsurfen auf Facebook oder Xing. Ob Personalakte oder Web 2.0: Spezielle Suchmaschinen und Lösungen helfen Unternehmen und Personalabteilungen, wirklich relevante Fakten aus internen und externen Datenquellen zu erfassen – und die gewonnenen Informationen ohne Medienbrüche in der täglichen Personalarbeit zu nutzen. Die Daten zur Umfrage wurden im Frühjahr 2010 unter 404 Personalern durch Telefoninterviews erhoben.

Die Umfrage in Zahlen: Haben soziale Netzwerke (XING, Facebook) eine Bedeutung in der Personalarbeit?

  • Ja: 26,2%
  • Nein: 73,2 %
  • Weiß ich nicht: 0,25%
  • Keine Angabe: 0,25%

Pressemitteilung der ADP vom 14.6.2010


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