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| | www.darmkrebszentrale.de ein Jahr online – Internetportal trifft Bedürfnisse der Betroffenen | |
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|  Das Internetportal www.darmkrebszentrale.de
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Das Online-Portal www.darmkrebszentrale.de geht in der Unterstützung von Darmkrebspatienten und deren Angehörigen neue Wege. Mit ihrem außergewöhnlichen Informationsangebot konnte sich die Internetseite nicht nur schnell, sondern auch äußerst erfolgreich etablieren. Zentrales Element ist die Online-Filmdokumentation „Ein Tag wie jeder andere? Mein Weg mit Darmkrebs“, die in monatlichen Filmbeiträgen den Patienten Peter R. auf seinem Weg mit der Erkrankung begleitete. In den letzten 12 Monaten besuchten mehr als 50.000 Menschen die Internetseite. Auch in Zukunft will das Online-Portal, das mit Unterstützung der Roche Pharma AG entwickelt wurde, mit neuen und innovativen Modulen ein hilfreiches Informationsmedium zum Thema Darmkrebs nicht nur für Patienten, sondern auch für Ärzte und Pflegekräfte sein.
Mehr als 73.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs die häufigste Krebserkrankung in der Bundesrepublik. Die Diagnose stellt für Patienten und deren Angehörige eine neue, schwierige Situation dar. Von großem Interesse ist dabei zunächst, schnell ein umfassendes und klares Bild über die Krankheit zu erhalten. Hierzu gehören nicht nur Informationen über Darmkrebs und dessen Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch Strategien zum Umgang mit der Erkrankung. Das Internet wird dabei in der heutigen Zeit immer häufiger zu Rate gezogen, dies gilt zunehmend auch für die ältere Generation. Von der Diagnose an: Ein Jahr im Leben eines Patienten.
Um in diesem Bereich für Darmkrebspatienten ein neues Informationsangebot zu schaffen, startete im Juni 2009 mit Unterstützung der Roche Pharma AG ein innovatives Internetportal rund um das Thema Darmkrebs. Im Mittelpunkt stand dabei die Online-Filmdokumentation „Ein Tag wie jeder andere? Mein Weg mit Darmkrebs.“ Ein Jahr lang konnten Besucher der Internetseite in monatlichen Filmbeiträgen hautnah die alltäglichen Herausforderungen des 57-jährigen Patienten Peter R. miterleben, der im April 2009 die Diagnose Darmkrebs erhielt. Von der Diagnose an konnten sie teilhaben an Arztbesuchen, Gesprächen mit seiner Psychoonkologin, bei der Therapiedurchführung und im normalen Alltag. Ziel des Filmprojekts war es, durch eine möglichst „nahe“ Sicht auf die Situation eines Patienten anderen Betroffenen einen Einblick in die tatsächliche Realität der Erkrankung zu bieten.
PD Dr. Ullrich Graeven, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach, der Herrn R. im Film als Experte begleitete, dazu: „Ein großer Vorteil dieses Projektes ist, dass ein Betroffener zur Sprache kommt und das Erlebte mit seinen eigenen Worten schildert. Dies ist sicher für Patienten anders, als wenn ich es als behandelnder Arzt erkläre, denn es werden dadurch Fragen geklärt, die wir als Mediziner nicht an erster Stelle ansprechen.“ Auch die Psychoonkologin Dr. Andrea Petermann-Meyer, die Herrn R. beim Umgang mit der Erkrankung unterstützte, bewertet dieses Projekt äußerst positiv: „Die Kampagne „Ein Tag wie jeder andere? Mein Weg mit Darmkrebs.“ bietet eine außergewöhnliche Chance: Durch das Erleben der Sichtweise eines betroffenen Patienten wird anderen Betroffenen und Angehörigen verdeutlicht, dass Ängste eine ganz „normale“ Reaktion auf diese ungewöhnliche Situation sind.“ Über die Experten hinaus kommen auch ehemals Betroffene zu Wort, die die jeweiligen Stationen retrospektiv, also mit einer gewissen zeitlichen und auch emotionalen Distanz, beschreiben. Da sie schon viele Herausforderungen bewältigt haben, machen sie anderen Mut und Hoffnung, es mit dieser Erkrankung aufzunehmen.
Zum Abschuss dieses einmaligen Filmprojektes besteht ab Juli 2010 die Möglichkeit, unter www.darmkrebszentrale.de ein gleichnamiges Informations-Set für Betroffene, Angehörige und Interessierte kostenlos zu bestellen. Dieses bietet eine 83minütige DVD mit den wichtigsten Inhalten der zwölfteiligen Online-Filmdokumentation sowie eine Broschüre mit Hilfestellungen zum Umgang mit einer Darmkrebserkrankung. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Probleme und Bedürfnisse der Betroffenen, sondern auch die der Angehörigen.
Weitere Hilfestellungen für Patienten und Angehörige Zusätzlich bietet die Internetseite umfassende medizinische Informationen zu Darmkrebs und viele weitere auf Betroffene zugeschnittene Inhalte. Hierzu gehören beispielsweise Erfahrungsberichte von weiteren Patienten, ein Ernährungstagebuch und eine Gewichtsverlaufstabelle zum Download sowie Checklisten für den Arztbesuch, mit denen sich Patienten gut auf ein Gespräch vorbereiten können. Wertvolle Tipps zum Umgang mit der Erkrankung sollen darüber hinaus nicht nur dem Patienten selbst, sondern auch seinen Angehörigen Hilfestellungen bieten. Eine Terminübersicht der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Durch dick & dünn – Leben mit Darmkrebs“, deren Moderation der Tagesschausprecher Jan Hofer übernommen hat, ergänzen das Angebot der Internetseite um eine weitere Möglichkeit der Informationsvermittlung. Die Seite besticht zum einen durch die inhaltliche Dichte, denn sie bietet wertvolle Zusammen-fassungen, und zum anderen durch die anwenderfreundliche Navigation, die eine schnelle Orientierung ermöglicht. Eine Internetseite, die sowohl Hintergrundinformationen über Darmkrebs und praktische Hilfestellungen liefert als auch filmisch ermöglicht, mit einem Betroffenen „mitzufühlen“, hat sich als erfolgreiches Konzept erwiesen. Die Besucherzahlen steigerten sich Monat um Monat, insgesamt haben sich nun bereits über 50.000 Interessierte auf der Seite informiert.
Wie geht es weiter? Auch in Zukunft werden unter www.darmkrebszentrale.de viele neuartige Informationsmodule für Darmkrebspatienten, Ärzte und Pflegekräfte geboten. Allein in diesem Jahr können die Besucher jeden Monat mit weiteren, spannenden Filmbeiträgen rechnen: Neben einem Talk zum Thema „Krebs und Glück – ein ungewöhnliches Paar?“ werden beispielsweise weitere Patienten zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung interviewt. Darüber hinaus ist für das Jahr 2011 ein neues, langfristiges Filmprojekt in Planung.
Pressemitteilung Darmkrebszentrale vom 2.7.2010 |
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